Orginalausgabe: Czlowiek z Marsa, erschienen in der Zeitschrift Nowy swiat przygod (1946)
Deutschsprachige Ausgabe:
Der Mensch vom Mars war ein kräftiger Keim, dessen Triebe sich in einem Garten voll unerhörter, bis dahin unbekannter Gewächse einwurzelten und ausbreiteten. Als Einstieg in die Lem-Lektüre ist er besonders geeignet.
Bernhard Gajek, Bayrischer Rundfunk
In der Tat, es ist ein echter, unverfälschter Lem, wie er seinem Publikum treu und lieb ist, mit Vorliebe für technisches Gerät und die Mysterien der menschlicher Seele
Mittelbayrische Zeitung
Im Lems erstem Roman, geschrieben Ende des Krieges, werden Gedankengänge deutlich, die in seinem
späteren Werk hervorragend in Erscheinung treten: Eine außerirdische Zivilisation wird ganz anders
beschaffen sein als die unseres Planeten; eine Verständigung wird vielleicht unmöglich sein;
erkennnbar ist auch die Idee einer Evolution der Mechanismen.
Der Mensch vom Mars landet mit seinem Raumschiff in einem Berg; er wird ausgegraben und von
einer privaten Gruppe von Wissenschaftlern, einem selbsternannten Vertretungskomitee der
Menschheit, in einem Landhaus in der Nähe New Yorks auf eigene Faus untersucht. Ein Journalist
wird Zeuge des Geschichte, er ist der Erzähler.
Suhrkamp