Von Stanislaw Lem wurden mehrere Bücher und Geschichten verfilmt:
| Regie: | Kurt Maetzig |
| Buch: | Jahn Fethke, Wolfgang Koohlhaase, Günter Reisch, Günther Rücker, Alexander Graf Stenbock-Fermor, Kurt Maetzig |
| Kamera: | Joachim Hasler |
| Musik: | Andrzej Markowski |
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| Bauten: | Anatol Radzinowicz, Alfred Hirschmeier |
| Darsteller: | Yoko Tani, Oldrich Lukes, Ignacy Machowski, Julius Ongewe |
| Produktion: | DEFA |
Ein Raumschiff mit internationaler Besatzung, bestehend aus sieben Männern und der japanischen Ärztin Sumiko, unternimmt 1970 eine Expedition zur Venus. Man hatte erst jetzt herausgefunden, daß eine 1908 in der Wüste Gobi niedergegangene kosmische Spule von diesem Planeten stammt. Auf Funksprüche aber antwortete die Venus bisher nicht. Auf dem Weg gelingt es, den Inhalt der Spule zu entschlüsseln. Er besagt, daß die Venusbewohner 1908 einen Angriff auf die Erde planten. Obwohl es nicht dazu kam, erwartet die Mannschaft bei ihrer Landung nichts Gutes. Sie entdecken keine Lebewesen, nur technische Anlagen, die im Selbstlauf funktionieren. Eine gigantische Vernichtungsmaschinerie, die außer Kontrolle geraten sein muß, sich offensichtlich gegen ihre Erbauer gerichtet hat und noch immer riesige atomare Strahlung freisetzt. Das Raumschiff gerät in Gefahr, drei Besatzungsmitglieder opfern sich, damit die anderen zur Erde zurück können - mit der Botschaft, daß von der Venus keine Aggression mehr droht.
(Lem-Fans wissen natürlich: Die Spule wurde in der sibirischen Taiga gefunden.)
Anbieter: http://www.icestorm.de/
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| Regie: | Andrej Tarkowskij |
| Buch: | Friedrich Gorenstein, Andrej Tarkowskij |
| Kamera: | Wadim Jussow |
| Musik: | Eduard Artemjew, Johann Sebastian Bach |
| Schnitt: | Ljudmila Fejginowa |
| Bauten: | Michail Romadin |
| Darsteller: | Natalja Bondartschuk (Harey), Donatas Banionis (Kris Kelvin), Nikolaj Grinko (Vater), Jurij Jarvet (Snaut), Anatolij Solonizyn (Sartorius), Wladislaw Dworschezkij (Berton), Sos Sarkisjan (Gibarjan) u.a. |
| Produktion: | Mosfilm, Format: 35 mm, sw und Farbe (Sowcolor), Länge: 167 min. |
Ein Psychologe wird zum Planeten Solaris geschickt, um unerklärlichen Vorkommnissen auf der dortigen Forschungsstation nachzuspüren. Die Konfrontation mit einer absolut fremden Lebensform wird für die Besatzung des Raumschiffs zur metaphysischen Reise in die Innenwelt ihrer eigenen Kultur. Nach dem Science-Fiction-Roman von Stanislaw Lem erzählt Andrej Tarkowski eine philosophische Fabel, die um die abendländischen Ideen von Tod, Liebe und Auferstehung kreist.
Unter www.bildwerke-berlin.de gibt es (preisgekrönte) Verfilmungen zweier Reisen.
Im Frühjahr 2007 läuft im ZDF eine Neuverfilmung der Sterntagebücher als 6-teilige Serie. Siehe Webseite des ZDF.
Laut einer E-Mail von M. Van gibt es noch eine andere deutsche Verfilmung von Lems Geschichte "Die
siebente Reise". Diese wurde vom WDR hergestellt
für Kinderserie "Lemmi und die Schmöker",
in der Kinder Literatur kennen lernen können. Die Bücher werden von Lemmi dem Bücherwurm (Handpuppe) vorgestellt,
dabei werden Szenen mit Schauspielern nachgespielt.
Die Lem-Geschichte "Die siebente Reise des Ijon Tichys"
wurde in der zweiten Staffel, 10. Folge "Die siebente Reise" am
06.11.1983 gezeigt
und einmal 1985 wiederholt.
Die Rolle des Ijon Tichys wurde von Claus Wilcke gespielt.
"Solaris" (2003) ist die Neuverfilmung von Stanislaw Lems gleichnamigen SF-Roman unter der Regie von Steven Soderbergh (u.a. "Ocean's Eleven", "Traffic")...
Dr. Chris Kelvin (George Clooney), Spezialist der psychologischen Wissenschaften, wird zur Orbitalstation geschickt, um zu entscheiden, ob die Erforschung des Planeten Solaris weitergeführt wird oder nicht. Auf der verödeten Station begegnet er unheimlichen Wesen, die Menschen sein könnten. Er erfährt, daß es sich dabei um "Kopien" handelt, um materialisierte Widerspiegelungen jener Gedanken, die man tief in seinem Bewußtsein verborgen hält. Hervorgebracht werden diese Erscheinungen vom Planeten Solaris. Auch Kevin wird von dem Planeten "überwältigt"...
Andrej Tarkowskys "Solaris" (1972) ist ein zwar stiller, aber beeindruckender SF-Film... Man darf gespannt sein, ob die Hollywood- Variante da mithalten kann...
"Solaris" startet am 6. Februar 2003 in den deutschen Kinos...
Quelle: http://www.moviefans.de/a-z/s/solaris/
Ralf Bülow mailte dazu Folgendes:
"Bei den Lem-Filmen könnte man "Ikarie XB 1" (CSSR 1963) aufnehmen, den ich zwar nie in Kino oder
TV sah, der aber inhaltlich auf "Gast im Weltraum" zu basieren scheint.
Ich schließe nicht aus, dass die Tschechen einfach die Idee klauten."
Ulf Böttcher:
"So weit ich mich erinnern kann, gab
es mal einen Film "Der Test des Piloten Pirx". Ich glaub in der damaligen UdSSR verfilmt und muss so um das Jahr `85 in die DDR-Kinos gekommen
sein.
Ich hab ihn jedenfalls gesehen und fand ihn recht spannend."
Siehe dazu in der polnischen IMDb: "Szpital przemienienia".